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đŸŒ± Befreie dich vom perfektionistischem Druck: Aber wie?


Lass uns in ein Thema eintauchen, das dich vielleicht anspricht: Perfektionismus.
Als Mind Body Eating Coach und Ganzheitlich Psychologische Coach - wie auch privat - habe ich aus erster Hand gesehen und erlebt, wie sich Perfektionismus in unser Leben einschleichen und leise unsere Gedanken und Handlungen beeinflussen kann.

Perfektionismus ist ein zweischneidiges Schwert. 

Auf der einen Seite mag es so aussehen, als wĂŒrdest du nach Spitzenleistungen streben und in jedem Lebensbereich dein Bestes geben wollen. Dies ist oft auch das, was die Gesellschaft von uns erwartet. Ich glaube zwar, dass eine proaktive, optimistische, mutige und positive Einstellung oft von Vorteil ist, aber es steckt eben mehr dahinter:

Perfektionismus ist wie ein unersÀttlicher Tyrann, der niemals Ruhe gibt.

Denk nur an das Wort "Perfektionismus". Du erkennst darin das Wort "perfekt" - nimm dir bitte einen Moment Zeit, um dich zu fragen: Ist eine Aufgabe jemals perfekt? Lehnst du dich nach Abschluss eines Projekts jemals zurĂŒck und denkst "jetzt ist es fertig, es ist perfekt, nichts mehr zu tun"? Wenn es dir so geht wie mir, dann lautet die Antwort "nein" - es ist vielleicht gut, aber "perfekt"? Nein, es könnte immer besser sein, perfekt sein. Der Perfektionismus verlangt also immer nach mehr.

Und die Wahrheit ist, dass er uns oft klein hÀlt, gefangen in einem Kreislauf aus Selbstzweifeln und VersagensÀngsten.

Wie oft hast du dich davor gedrĂŒckt, deine TrĂ€ume zu verwirklichen, weil du Angst hattest, nicht gut genug zu sein? Wie oft hast du ein Projekt hinausgezögert, weil du von der Angst gelĂ€hmt warst, einen Fehler zu machen? Perfektionismus raubt uns die Freude am Experimentieren, am Eingehen von Risiken, am Menschsein.

Aber die Sache ist die: Perfektion ist eine Illusion.

Sie ist ein unerreichbarer Standard. Schau dich einfach um: Was ist wirklich perfekt? Nicht "nur" gut, sondern perfekt?

...

Was ist also die Alternative?

Unsere Unvollkommenheit anzunehmen.

Das chaotische, schöne Chaos des Menschseins zu feiern. Erkenne, dass unsere SchwĂ€chen uns einzigartig machen, uns Tiefe und Charakter verleihen. Anstatt nach Perfektion zu streben, sollten wir uns um AuthentizitĂ€t, Verletzlichkeit und Wachstum bemĂŒhen.

Denn hier liegt das Geheimnis: Nicht unsere Leistungen machen uns aus, sondern unsere Bereitschaft, es zu versuchen, zu lernen und uns weiterzuentwickeln. Es geht nicht darum, makellos zu sein, sondern darum, echt zu sein. Und wenn wir das BedĂŒrfnis, perfekt zu sein, loslassen, eröffnet sich fĂŒr uns eine Welt der unendlichen Möglichkeiten.

Ist das nicht ein schöner Tausch? Das BedĂŒrfnis, perfekt zu sein, gegen eine Welt der unendlichen Möglichkeiten?

Ich lade dich ein, mich auf dieser Reise der Selbstentdeckung, des SelbstmitgefĂŒhls und der Selbstliebe zu begleiten.

Befreien wir uns von den Fesseln des Perfektionismus und treten wir in die FĂŒlle dessen, was wir sind. Trauen wir uns, unvollkommen, verletzlich, ja wunderbar menschlich zu sein. 

...wunderbar menschlich sein.

Hier sind sechs Schritte, die dir helfen können, deinen Perfektionismus zu ĂŒberwinden:


  1. Erkenne die Anzeichen: Werde dir bewusst, wann der Perfektionismus deine Gedanken und Handlungen beherrscht. Achte auf die Muster und Auslöser, die deine perfektionistischen Tendenzen verstÀrken.

  2. Fordere deinen inneren Kritiker heraus: Übe dich darin, die aufkommenden unrealistischen Standards und selbstkritischen Gedanken zu hinterfragen. Ersetze sie durch eine mitfĂŒhlendere und realistischere Sichtweise.

  3. Setze dir realistische Ziele: Teile Aufgaben in kleinere, ĂŒberschaubare Schritte auf und setze dir selbst realistische Erwartungen. Konzentriere dich auf den Fortschritt und nicht auf Perfektion.

  4. Nehme Fehler als Lernchance an: Betrachte Fehler als wertvolle Lernerfahrungen und nicht als Misserfolge. Feiere die Lektionen, die sie bieten.

  5. Übe SelbstmitgefĂŒhl: Behandle dich selbst mit der gleichen Freundlichkeit und dem gleichen VerstĂ€ndnis, das du einer/m FreundIn entgegenbringen wĂŒrdest, die/der vor Ă€hnlichen Herausforderungen steht. Sei auf dieser Reise sanft zu dir selbst.

  6. Feiere deine Fortschritte: Erkenne deine Erfolge an und feiere sie, egal wie klein sie auch sein mögen. Kultiviere Dankbarkeit fĂŒr die Reise und das Wachstum, das sie mit sich bringt.


Nimm deine Unvollkommenheiten an đŸŒ±

Machst du mit? 🌟

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